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Welchen Typ Haarporosität habe ich?

A photo of a woman with long wavy hair holding her head standing backwards to the camera on the pink background

Was hat es mit der Porosität der Haare auf sich? Ganz einfach: Poröses Haar hängt von der Dichte der Zellen auf der obersten Schuppenschicht ab. Die Art und Weise, wie die äußere Schuppenschicht angeordnet ist (dicht beieinander oder weit auseinanderstehenden Zellen), hat Einfluss darauf, wie gut Fette und Feuchtigkeit in das Haar ein- und austreten.

Es gibt drei Arten von Porosität: niedrig, mittel und hoch. Aber was bedeutet das alles?

So testest Du die Porosität Deiner Haare

Um die Porosität der Haare zu testen, lass eine einzelne Strähne in etwas Wasser fallen. Wenn die Haarsträhne langsam absinkt, ist der Porositätsgrad normal. Sinkt die Strähne direkt auf den Boden, dann hast Du Haar mit hoher Porosität. Wenn sie schwimmt, hast Du Haar mit geringer Porosität.

Alternativ kannst du einfach den Sprühtest machen. Sprühe etwas Wasser auf das trockene Haar. Wie schnell saugt es die Feuchtigkeit auf? Wenn es das Wasser wie ein Schwamm aufsaugt, dann hast Du Haar mit hoher Porosität. Wenn das Wasser länger auf den Strähnen verbleibt, hast Du wahrscheinlich Haar mit geringer Porosität.

Was ist Haar mit geringer Porosität?

Haare mit geringer Porosität haben eine dicht gepackte , die Wasser und andere Substanzen nicht durchlässt.

  • Produkte gelangen nicht hinein, Fette und Cremes verbleiben auf der Haaroberfläche anstatt absorbiert zu werden.

  • Verheddern
    Bei weniger Feuchtigkeit gibt es mehr Reibung, die Verfilzungen verursacht.

  • Wasser gleitet einfach ab
    Es dauert eine Weile, bis das Wasser in das Haar eindringt, da die Schuppenschicht geschlossen ist.

  • Das Produkt lagert sich leicht auf der Kopfhaut ab
    Bei Haaren mit geringer Porosität können sich Ablagerungen bilden, die den Nährstofffluss verlangsamen und das Styling erschweren.

  • Lufttrocknen dauert ewig
    Wenn das Wasser schließlich in das Haar mit geringer Porosität eindringt, lässt Dein Haar die Feuchtigkeit nicht kampflos los.

Ein Irrtum: Haar mit geringer Porosität hat eine "kleinere äußere Schuppenschicht", bleibt geschmeidiger und kann nicht so leicht geschädigt werden.

Die Realität: Haare mit geringer Porosität sind pflegeleichter. Es kommt auf Deine Pflegeroutine an.

Die Pflegeroutine hängt von der Beschaffenheit ab. Lockiges, krauses und stark lockiges Haar ist von Natur aus trockener als glatte Strähnen. Dies bedeutet, dass Lockenköpfe bei ihrer Routine auf die richtige Feuchtigkeitspflege achten müssen - sie können keine schwere Produkte verwenden, die nicht in den Haarschaft einziehen.

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Die Grafik zeigt vier Männer. Der erste hat kurzes gewelltes blondes Haar, der zweite hat kurzes krauses hellbraunes Haar, der dritte hat mittellanges krauses braunes Haar, der vierte hat mittellanges braunes gewelltes Haar.

Was ist mittelporöses Haar?

Mittelporöses Haar hat eine äußere Schuppenschicht, die an den Spitzen offen ist, aber nicht ganz so offen wie bei hochporösem Haar. Durch die äußere Schuppenschicht kann die Feuchtigkeit leicht in die Haarrinde (Kortex) eindringen.

  • Die Frisur hält
    Dein Haar lässt sich mühelos stylen und hält eine ganze Weile.

  • Die Farbe auch
    Friseure lieben Dich, denn Dein Haar ist die perfekte Leinwand zum Färben.

  • Schnell an der Luft trocknen
    Du verwendest den Föhn eher zum Stylen als zum Trocknen.

  • Leuchtend, glänzend, fabelhaft
    Dein Haar hat die magische Fähigkeit, gesund, glänzend und schimmernd auszusehen.


    Menschen dort draußen mit mittlerer Porosität müssen ihre Haarmähne stärken und mit einer Tiefenpflege nähren. Suche nach Shampoos, Pflegespülungen und Ölen, die dafür sorgen, dass Deine Fettbildung unter Kontrolle ist, Dein Haar wieder aufgebaut wird und seine natürliche Schutzschicht gestärkt wird.

Was ist hochporöses Haar?

Hochporöses Haar klingt, als wäre es großartig, das ist es aber nicht. Die äußere Schuppenschicht weist große Lücken auf und Feuchtigkeit kann problemlos eindringen, aber das Haar kann die eindringende Feuchtigkeit nicht speichern.

  • Hervorragende Absorptionswerte
    Wasser und andere feuchtigkeitsspendende Produkte werden von Deinem Haar aufgesaugt wie von einem Schwamm.

  • Wandel zum Schlechteren
    Schon ein unvorsichtiges Flüstern kann dazu führen, dass Dein Haar bricht.

  • Vertrautheit mit Frizz
    Dein Haar neigt zum Kräuseln, besonders bei feuchtem Wetter.

  • Blinzeln und schon ist es trocken
    Dein Haar ist schnell eingeweicht und trocknet schnell an der Luft

Haar mit hoher Porosität bedeutet, dass es viele winzige Lücken zwischen den Zellen in der äußeren Schuppenschicht gibt. Das macht Dein Haar offener für die Aufnahme von Öl und Produkten, führt aber auch dazu, dass es schneller austrocknet, wenn Du zu viel Hitze oder aggressive Produkte verwendest. Du musst den goldenen Mittelweg finden.

Was verursacht eine niedrige oder hohe Haarporosität?

Hauptsächlich ist es eine Gen-Lotterie – oder eine Frage der Wahrscheinlichkeit, um ehrlich zu sein. Aber es gibt auch andere Faktoren. Das Föhnen, Glätten und Ausbleichen des Haars mit Chemikalien kann dazu führen, dass es porös wird. Außerdem macht zu viel UV-Strahlung Dein Haar porös, also trage in der Sonne einen Hut und mache das zu Deinem Modestil.

Jetzt, wo Du über die Porosität Deines Haares mehr weißt, solltest Du Deine Pflegeroutine auf die äußere Schuppenschicht abstimmen!